Alternativen zum weißen Brautkleid
Nicht jeder möchte, wie Roy Black so schwärmerisch sang, „ganz in Weiß“ heiraten. Das hat verschiedene Gründe. Waren es früher eher die Tatsache, dass die weißen Brautkleider unerschwinglich bezüglich des Preises waren, oder aber dass jemand nicht mehr „unschuldig“ war, beziehungsweise dass die Braut vielleicht schon ein zweites Mal heiratete, was das Tragen eines weißen Brautkleides „verbot“, so ist es heute oft eine Frage des individuellen Geschmacks.
Besonders zart und „unschuldig“ sehen Brautkleider in so genannten Pastellfarben aus. Ein blasses Türkis, ein zartes Bleu, ein Rosé oder auch ein Fliederton unterstreichen die Eleganz und Schönheit der Braut. Crèmefarbene Brautkleider sind eine gute Alternative zu dem eher kalten Weiß. Aber auch Hochzeitskleider in Gold, Silber oder Rot sind denkbar. Hierbei gilt die Devise: Je intensiver die Farbe umso schlichter sollte das Modell sein. Irisierende, schimmernde Stoffe sind der Clou in der Brautmode, sie sind ein echter Hingucker. Auch mehrfarbige Brautkleider sind vorstellbar. Wie wäre es beispielsweise einmal mit einem bordeauxfarbenen Rock und einem schwarzen Corsagenoberteil?
Erlaubt ist, was gefällt! Das gilt auch für den schönsten Tag im Leben. Allerdings sollte man, um es nicht „zu bunt treiben“. Die Schuhe sowie eventuelle Handschuhe oder den Kopfschmuck sollte man entweder in der gleichen Farbe oder der gleichen Nuance wählen. Auch ist selbstverständlich darauf zu achten, dass die gewählte Farbe sowohl zum Teint als auch zur Haarfarbe sowie zum Make-up passt.
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Farbige Brautkleider können in der Regel viel eher als ihre weißen „Schwestern“ zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu anderen Gelegenheiten getragen werden.



